Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme Dresden

Jahrbuch 1999

 

Prof. Dr. Peter Fulde

 

Nöthnitzer Str. 38

01187 Dresden

Telefon 0351/871-1101

Telefax 0351/871-1199

E-mail:fulde@mpipks-dresden.mpg.de

 

Selbständige Nachwuchsgruppe

 

Leiter: Priv.-Doz. Dr. Holger Kantz

 

Mitarbeiter

 

Ende 1998 waren insgesamt 115 Mitarbeiter (einschließlich der Drittmittelbeschäftigen) am Institut tätig, darunter 20 Wissenschaftler; dazu kamen im Berichtsjahr 79 Nachwuchs- und Gastwissenschaftler.

 

Forschungsthemen im Überblick

 

Elektronische Korrelationen in Molekülen und Festkörpern, stark und schwach korrelierte Elektronensysteme, schwere Fermionensysteme, Hochtemperatur-Supraleitung (P. Fulde); Quantenchemie (M. Dolg); Nichtlineare Dynamik und Zeitreihenanalyse, Rauschen in Systemen mit chaotischer Dynamik, hochdimensionales Chaos und Chaos in räumlich ausgedehnten Systemen (H. Kantz); Musterbildung in Reaktions- Diffusionsprozessen (M. Bär); Quantenchaos und mesoskopische Systeme (K. Richter)

 

 

C3-Mitarbeiter: Priv.-Doz. Dr. Holger Kantz ù Dr. Klaus Richter

 

Emeritierte Wissenschaftliche Mitglieder:

 

Auswärtiges wissenschaftliches Mitglied: Prof. Dr. Peter Grassberger, Wuppertal; Prof. Dr. Celso Grebogi, Baltimore (USA)

 

Fachbeirat: Prof. Dr. J. S. Briggs, Freiburg ù Prof. Dr. H. Eschrig, Dresden ù Prof. Dr. S. Großmann, Marburg a.d.Lahn ù Prof. Dr. D. E. Khmelnitskii, Cambrigde/UK ù Prof. Dr. S. Peyerimhoff, Bonn ù Prof. Dr. J. R. Schrieffer, Tallahassee/USA ù Prof. Dr. U. Smilansky, Rehovot/Israel ù Prof. Dr. E. Tosatti, Triest/Italien ù Prof. Dr. H. A. Weidenmüller, Heidelberg

 

Kuratorium: H. Eggers, Dresden ù Dr. H. C. Eschelbacher, Bonn ù Prof. Dr. H. Freiesleben, Dresden ù Dr. F. Junker, Dresdenù Prof. Dr. A. Mehlhorn, Dresden ù Prof. Dr. H. J. Meyer, Dresden ù Dr. H. Müller, Frankfurt a.M ù Dr. J. Schmidt, Freiberg ù Dr. H. Wagner, Dresden ù

 

Institutsgeschichte

 

Das Institut wurde 1993 unter P. Fulde gegründet und nahm 1994 seine Arbeit in einem Provisorium in Dresden auf. Der Umzug in den Neubau erfolgte im Sommer 1997. Im Endausbau wird das Institut aus drei theoretischen Abteilungen bestehen, die sich mit dem Studium und der Beschreibung komplexer Systeme befassen. Dazu zählen unter anderem solche mit einer nichtlinearen Dynamik, große Moleküle, welche eine Brücke zwischen Quantenchemie und Festkörperphysik schlagen, sowie mesoskopische Systeme. Gegenwärtig arbeiten drei Nachwuchsgruppen (davon eine Selbständige Arbeitsgruppe) am Institut.

Die Abteilung Elektronische Korrelationen (dazugehörig die Arbeitsgruppe Quantenchemie) besteht seit Gründung des Institutes, eine weitere Abteilung, genannt Endliche Systeme unter der Leitung von J.-M. Rost, befindet sich im Aufbau. Neben dem eigenen wissenschaftlichen Programm organisiert das Institut Seminare von je ein- bis dreimonatiger Dauer, die jeweils besonders wichtige, sich in der Entwicklung befindenden Themen aufgreifen. Das Ziel ist es, auf diese Weise Neuentwicklungen in der Forschung an komplexen Systemen dem Hochschulnachwuchs frühzeitiger als bisher nahezubringen.

 

Gerät

Abteilung Elektronische Korrelationen

 

Prof. Dr. Peter Fulde

 

Arbeitsgebiete

 

Einheitliche Beschreibung von elektronischen Korrelationen in Molekülen und Festkörpern. Entwicklung quantitativer Methoden, die sich nicht nur auf schwach sondern auch auf stark korrelierte Elektronensysteme anwenden lassen. Berechnung von Grundzustandswellenfunktionen homopolarer und heteropolarer Halbleiter und Isolatoren mit quantenchemischer Genauigkeit (z.B. Si, GaAs, NiO). Systematische Studien von Korrelationen in verschiedenen Bindungstypen. Untersuchungen an Systemen schwerer Fermionen und Auffinden neuer Mechanismen, die zu schweren Quasiteilchen führen. Studium von Ladungsordnung in Elektronensystemen.

 

 

Arbeitsgruppe Quantenchemie

 

(Priv.-Doz. Dr. Michael Dolg)

 

Arbeitsgebiete

 

Quantenchemische Untersuchungen an Atomen, Molekülen und Clustern schwerer und superschwerer Elemente, insbesondere Lanthanoiden und Actinoiden. Elektronenkorrelationseffekte und relativistische Effekte. Pseudopotentialverfahren. Quanten-Monte-Carlo-Methoden. Erweiterung des Anwendungsspektrums quantenchemischer Standardmethoden zur Behandlung der Elektronenkorrelation auf Polymere und Festkörper. Inkrementenverfahren.

 

 

Selbständige Nachwuchsgruppe

Nichtlineare Zeitreihenanalyse

 

Leiter: Priv.-Doz. Dr. Holger Kantz

 

Arbeitsgebiete

 

Weiterentwicklung von nichtlinearen Methoden der Zeitreihenanalyse mit besonderem Schwerpunkt zur Lösung des Problems der Nichtstationarität; Bestimmung von Modellgleichungen und Systemparametern aus Daten, zum Teil in Zusammenarbeit mit Experimentatoren; Beschattungseigenschaften und strukturelle Änderungen nichthyperbolischer deterministischer Systeme bei eingekoppeltem Rauschen; Hochdimensionales Chaos und Chaos in räumlich ausgedehnten Systemen, Systeme mit zeitverzögerten Rückkopplungen; Studium eines Mehrmodenlasers, Chaoskontrolle; Fehlerfrüherkennung durch Zeitreihenanalyse, Analyse von medizinischen Daten mit dem Ziel der Diagnostik; Rauschunterdrückung für Sprache

 

 

Nachwuchsgruppe Musterbildung

in Reaktions-Diffusions-Systemen

 

(Dr. Markus Bär)

 

Arbeitsgebiete

 

Strukturbildung in Nichtgleichgewichtssystemen; Bifurkationsanalyse von Reaktions-Diffusions-Gleichungen (partiellen Differentialgleichungen), insbesondere Übergänge ins raumzeitliche Chaos, Welleninstabilitäten sowie Wechselwirkung nichtlinearer Wellen; Gekoppelte Amplitudengleichungen (Turing-Wellen-Bifurkation); Modelierung von chemischen Reaktionen auf einkristallinen und mikrostrukturierten Oberflächen; Musterbildung in biologischen Systemen, insbesondere Modellierung von intrazellulären Kalziumwellen; Musterbildung, Wellenausbreitung und Instabilitäten in anisotropen und heterogenen Medien. Statistische Mechanik von Wachstumsprozessen und Nichtgleichgewichtsphasenübergänge; Gerichtete Perkolation und Benetzungsübergänge; ungeordnete Systeme, stochastische Geometrie und zufällige Mosaike; Wachstum von Quasikristallen

   

Nachwuchsgruppe

Mesoskopische Systeme

 

(Dr. Klaus Richter)

 

Arbeitsgebiete

 

Qantenchaostheorie und semiklassische Methoden und deren Anwendung auf mesoskopische elektronische und optische Systeme; Quanten-Eigenschaften von integrablen und chaotischen Systemen; Effekte elektronischer Wechselwirkung in ballistischen Quantenpunkten und ungeordneten Systemen; Quantentransport in Mikrostrukturen und Übergittern; Thermodynamik mesoskopischer Systeme; magnetische Eigenschaften von Quantenpunkten; Andreev-Billards; Absorption von Strahlung in Quantenpunkten und Übergittern; Transport in starken zeitabhängigen Feldern; Spinsysteme; Wellen- und Strahlenoptik von Mikroresonatoren und Mikrolasern.

 

 

Aktueller Forschungsschwerpunkt

 

Chaos in Quantenpunkten: Mesoskopische Andreev-Billards

 

Als mesoskopisch bezeichnen wir Systeme, die bezüglich ihrer physikalischen Eigenschaften und der sie auszeichnenden Phänomene im Grenzbereich zwischen der mikroskopischen Quantenwelt und der klassischen makroskopischen Physik angesiedelt sind. Mesoskopisches Verhalten spiegelt daher einerseits Kohärenzeffekte der Quanten- bzw. Wellenmechanik wider, ist aber andererseits oft gleichzeitig einer klassischen statistischen Beschreibung zugänglich. Beispiele komplexer mesoskopischer Systeme finden sich in diversen Gebieten der Physik: Streuprozesse an Atomkernen, hochangeregte Mehr-Elektronen-Atome, Cluster, elektronische Oberflächenwellen in ``Quantenkorallen'', ``chaotisches'' Licht in Mikrolasern, oder aber Halbleitermikrostrukturen.

 

Letztere werden experimentell dadurch realisiert, daß man zunächst an der Grenzfläche einer aus zwei Halbleitermaterialien (z.B. GaAs und GaAlAs) bestehenden Schichtstruktur Elektronen sammelt, deren Bewegung dadurch praktisch zweidimensional ist. Durch negativ geladene Elektroden und deren abstoßende Potentiale lassen sich die Elektronen innerhalb der Ebene zusätzlich in nano- bis mikrometergroße Raumbereiche wohldefinierter Geometrie einschließen, sogenannten Quantenpunkten oder künstlichen Atomen. Aufgrund der großen Reinheit der verwendeten Materialien ist die Bewegung der Elektronen in derartigen künstlichen Nano-Käfigen nicht mehr durch intrinsische Störstellenstreuung, sondern vorwiegend durch Reflexionen an den Käfigwänden bestimmt. In der Näherung unabhängiger Quasiteilchen, die oft erstaunlich gut erfüllt ist, ähnelt die Dynamik der Elektronen einerseits der klassischen Bewegung von Kugeln in einem Billard. Dieses Verhalten ist in Abb. 1 am Beispiel eines ``Elektronenbillards'' mit rauhen, unregelmäßig reflektierenden Wänden, wie sie in Experimenten auftreten können, illustriert. Andererseits werden die Elektronen durch quantenmechanische Wellenfunktionen beschrieben, die sich bei sehr niedrigen Temperaturen von einigen Kelvin phasenkohärent auf Mikrometerskalen über die Käfige erstrecken und Interferenzeffekte bedingen, ähnlich wie Wasserwellen auf einem Teich. Diese führen zu einer Vielzahl neuartiger mesoskopischer Phänomene, die am Institut theoretisch untersucht werden, wie beispielsweise Quantenoszillationen in der Leitfähigkeit, die nicht mehr durch das Ohmsche Gesetz beschrieben wird oder ein stark erhöhter Magnetismus im Vergleich zum ausgedehnten makroskopischen Festkörper.

 

Zur adäquaten Beschreibung des erwähnten komplementär klassisch-quantenmechanischen Verhaltens eignen sich neben der random matrix theory insbesondere theoretische semiklassische Verfahren, die von uns für mesoskopische Systeme weiterentwickelt werden. Sie stellen einen direkten Zusammenhang zwischen klassischen Elektronenbahnen und Quanteninterferenzeffekten her. Durch sogenannte Spurformeln, die ursprünglich von Gutzwiller für die Dichte von Energieniveaus hergeleitet wurden, lassen sich quantenmechanische spektrale Größen durch Summation von Beiträgen klassischer Bahnen berechnen. Dieser Zugang erlaubt die Interpretation und Berechnung von Quantenphänomenen in komplexen Systemen, für die unter Umständen numerische Rechnungen zu aufwendig oder gar unmöglich werden. Insbesondere sagt die semiklassische Theorie voraus, daß sich Unterschiede in der klassischen Dynamik mesoskopischer Systeme in deren entsprechenden Quanteneigenschaften manifestieren; im Falle klassisch chaotischer Dynamik spricht man von Quantenchaos.

 

 

Abb. 1:

Skizze eines Elektronenbillards mit rauhen Wänden, die dazu führen, daß klassische Elektronenbahnen, die an den Wänden reflektiert werden, sich chaotisch verhalten. An der Grenzfläche des normalleitenden Billards (N) mit einem Supraleiter (S) findet Andreev-Reflexion (siehe Abb. 3) statt.

 

Wir illustrieren Ideen dieser ``postmodernen'' Quantentheorie im folgenden am Beispiel eines

Halbleiter-Quantenpunktes, der in Verbindung mit einem Supraleiter steht. Derartige Hybridstrukturen lassen sich heutzutage auf mesoskopischer Skala experimentell realisieren und weisen neuartige physikalische Effekte auf. Als Modell dient die in Abb. 1 dargestellte normalleitende Billardstruktur (N), die am linken unteren Rand mit einem Supraleiter (S) in Verbindung steht. Ein Supraleiter zeichnet sich unter anderem dadurch aus, daß in einem gewissen Energiebereich oberhalb seiner Fermi-Energie keine Energieniveaus liegen können. Aber auch schon die Nähe eines Supraleiters führt in einem Normalleiter, in unserem Fall dem Billard, zu einer ``Lücke'' in der Dichte der Energieniveaus, ein Effekt der seit langem als proximity-Effekt in der Theorie der Supraleitung bekannt ist. Von uns durchgeführte numerische quantenmechanische Rechnungen für die Struktur aus Abb. 1 zeigen, wie in Abb. 2a dargestellt, eine solche Lücke in der Niveaudichte nahe der Fermi-Energie ($E=0$): Die durchgezogene blaue Kurve zeigt das Resultat nach Mittelung über ein Ensemble ähnlicher Billards; hier wird also der statistische Aspekt mesoskopischer Größen offensichtlich. Abb. 2b zeigt entsprechende quantenmechanische Ergebnisse für das Beispiel regulärer rechteckiger Elektronenbillards, d.h. für die gleiche Geometrie wie in Abb. 1, wobei nun die rauhen durch glatte Wände ersetzt sind. Wie man erkennt, ist die Reduktion der Niveaudichte nahe der Fermi-Energie nicht so stark ausgeprägt wie für den rauhen Quantenpunkt, die Niveaudichte wächst linear an.

 

Abb. 2:

Reduzierte Energieniveaudichte eines Andreev-Billards nahe der Fermi-Energie (E=0). Für ein chaotisches Billard (a) bildet sich eine wirkliche Lücke heraus, während für ein reguläres Billard (z.B. eine Rechteckgeometrie) ein linearer Anstieg der Niveaudichte erkennbar ist (b). Die blauen Kurven ergeben sich durch Mittelung der quantenmechanischen Ergebnisse (Punkte). Sie stimmen gut mit semiklassischen Rechnungen (rote Kurven) überein.

 

Ein besonders anschauliches Verständnis für das qualitativ unterschiedliche Verhalten der Energielücke in den Abb. 2a und 2b gewinnt man, wie Beenakker und Mitarbeiter vorgeschlagen haben, mit Hilfe der zur quantenmechanischen Beschreibung komplementären klassischen Mechanik. Dazu muß man wissen, daß die Reflexion klassischer Teilchen an der Grenzfläche zwischen Supraleiter und normalleitendem Billard einem ganz besonderem Gesetz unterliegt: Es gilt nicht das normale Reflexionsgesetz, demzufolge Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel ist; stattdessen wird ein einlaufendes Elektron in ein Loch, ein Teilchen mit entgegengesetzter Ladung, umgewandelt, welches entlang der ursprünglichen Elektronenbahn zurückläuft (siehe Abb. 3). Diesen Mechanismus nennt man Andreev-Reflexion. Die im Vergleich zu einem isolierten Billard auftretende Lücke in der Energieniveaudichte nahe der Fermi-Energie muß also etwas zu tun haben mit Andreev-reflektierten periodischen Elektron-Loch-Bahnen, die an der Grenzfläche beginnen und enden (Abb. 1).

 

 

Abb. 3:

Mechanismus der Andreev-Reflexion: Im Gegensatz zum gewöhnlichen Reflexionsgesetz (a), wird bei der Andreev-Reflexion (b) ein einlaufendes Elektron (e) in ein Loch (h) umgewandelt, das sich entlang der Elektronenbahn zurückbewegt.

 

Man kann nun zeigen, daß die Energielücke direkt mit der Wahrscheinlichkeit zusammenhängt,

daß eine klassische Teilchenbahn, die an der Grenzfläche zum Supraleiter beginnt, nach einer gegebenen Zeit wieder dorthin zurückführt. Bezüglich dieser Rückkehrwahrscheinlichkeit unterscheiden sich nun Andreev-Billards mit regulärer und chaotischer klassischer Dynamik signifikant: Das rauhe Billard der Abb. 1 repräsentiert ein chaotisches System: Die unregelmäßigen Wände führen dazu, daß nach wenigen (normalen) Reflexionen an der Berandung ursprünglich benachbarte Bahnen weit auseinander gelaufen sind. In einem solchen chaotischen System nimmt die Rückkehrwahrscheinlichkeit sehr schnell (exponentiell) mit der Bahnlänge ab. Dagegen nimmt sie in einem regulären System wie dem gewöhnlichen Rechteckbillard wesentlich langsamer ab. Mit Hilfe numerischer Simulationen für die Rückkehrwahrscheinlichkeiten haben wir die Niveaudichten nahe der Fermi-Energie semiklassisch berechnet. Die roten Kurven in Abb. 2a,b zeigen die Ergebnisse für die beiden Modellsysteme. In der Tat wird sowohl die Lücke in der Niveaudichte für das chaotische Andreev-Billard und der lineare Anstieg im Fall des regulären Systems reproduziert. Diese Rechnungen implizieren, daß sich klassisches Chaos der Elektronen in einer beliebigen Halbleitermikrostruktur dadurch experimentell detektieren läßt, daß man einen Supraleiter in Kontakt mit der Struktur bringt und die Energienivaudichte auf die Ausbildung einer Energielücke hin untersucht.

 

Die Frage, inwiefern die klassische Dynamik die Quantenmechanik komplexer Systeme bestimmt, ist bisher vornehmlich im Modell unabhängiger Quasiteilchen untersucht worden. Es stellt sich das längerfristige Ziel, derartige Quantenchaostheorien auf wechselwirkende mesoskopische Systeme zu verallgemeinern. (Richter, Ihra, Leadbeater)